Was Unternehmen jetzt tun können, um die Gesundheit und Motivation seiner Beschäftigten hoch zu halten.
Wissen Sie eigentlich, was die Gesundheitsreform Ihren Beschäftigten und Ihrem Unternehmen kostet? Wir haben nachgerechnet: Es wird spürbar teurer. Pro Mitarbeitenden kommen schnell mehrere hundert Euro Mehrbelastung zusammen.
Was wäre, wenn Sie mit einem betrieblichen Gesundheitskonzept die Leistungskürzungen und Mehrbelastungen Ihrer Beschäftigten mehr als kompensieren könnten?
Die tatsächlichen Kosten der Gesundheitsreform
Die anstehende Gesundheitsreform ist ein umfassendes Spar- und Steuerungspaket für die gesetzliche Krankenversicherung. Ziel ist es, eine wachsende Finanzierungslücke bis 2030 zu verhindern und vor allem die Beiträge stabil zu halten. Doch für Versicherte und Arbeitgeber wird es teurer: höhere Zuzahlungen, mehr Beiträge und weniger Leistungen. Auch wenn der Gesetzentwurf noch nicht alle Hürden im Bundestag und Bundesrat genommen hat, so muss von folgenden Leistungsänderungen ausgegangen werden:
Finanzielle Belastungen
1. Beitragsbemessungsgrenzen und Beiträge
- Die Beitragsbemessungsgrenze wird 2027 einmalig um etwa 300 Euro angehoben. Diese Erhöhung trifft Arbeitgeber direkt, da sie den paritätischen Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung zahlen.
- Bei einer steigenden Anzahl von höher verdienenden Arbeitnehmern führt dies zu progressiv höheren Beitragsverpflichtungen.
- Arbeitgeber sollen künftig höhere Beiträge für geringfügig Beschäftigte zahlen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, dass Minijobber stärker in die Krankenversicherung einzahlen, was die Arbeitgeberseite kostenintensiver macht.
2. Zuzahlungen und Leistungskürzungen
- Zahnersatz: Kassenanteil sinkt um 10 Prozent
- Medikamentenzuzahlungen steigen auf bis zu 15 Euro
- Physiotherapie: Pauschal 15 EUR Zuzahlung je Verordnung
- Homöopathie fällt als Kassenleistung weg
- Kostenloses Hautkrebs-Screening ab 35 Jahren steht auf dem Prüfstand
3. Sonstige Änderungen bei den Versicherungsleistungen
- Familienversicherung: Kostenlose Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnern wird eingeschränkt und nur noch in Ausnahmefällen möglich
- Krankmeldung und Genesung: Die 6-Wochenfrist gilt künftig pro Jahr statt pro Krankheit
- Partielle Krankschreibung wird ermöglicht, um stundenweise Arbeit trotz Krankheit zu erlauben.
Auch wenn die Gesundheitsreform noch nicht final verabschiedet wurde: Versicherte und Arbeitgeber werden insgesamt deutlich mehr zahlen, um die Finanzierungslücke auszugleichen.
Zugleich kommt die Entlastungsprämie zur Unzeit, denn neben geopolitischen und wettbewerbsstrategischen Themen, stehen Personalverantwortliche vor grundsätzlichen Herausforderungen, die untrennbar mit der Gesundheit der Mitarbeitenden und der Gesundheitsreform zusammenhängen:
- 58,7 % der Beschäftigten berichten von gestiegener Arbeitsbelastung in den letzten 12 Monaten. Hauptfaktoren: Fachkräftemangel (36,3 %), wirtschaftliche Unsicherheit (27,9 %), Bürokratie (26,3 %), KI-Weiterentwicklung (19,1 %), Umstrukturierungen (17,3 %), Generationswechsel (11,8 %).
- Personalverantwortliche sehen zudem steigende Krankenstände (49,5 %). Schon heute liegen krankheitsbedingte Fehltage pro Mitarbeitenden bei durchschnittlich 22 Tagen – Tendenz steigend.
- Diese Entwicklungen führen unweigerlich zu einem sinkenden Engagement (41,7 %), längere Rekrutierungszeiten (29,5 %) und Personalanpassungen (25,5 %). Quelle: Factorial, HR-Studie 2026.
Was wäre, wenn man die Leistungskürzungen der Gesundheitsreform kompensieren, zugleich noch die krankheitsbedingten Fehltage reduzieren und die Mitarbeitermotivation dauerhaft erhöhen könnte? Geht nicht? Geht doch!
Wie die betriebliche Krankenzusatzversicherung (bKV) jetzt zur Win-Win Situation für Unternehmen und Beschäftige werden kann!
Um zu verstehen, was einer maßgeschneiderte betriebliche Krankenzusatzversicherung wirklich in der Praxisleisten kann, müssen wir zunächst die wesentlichen Vorurteile, die Personalentscheider zur bKV vielerorts noch haben, beiseite räumen. Und was könnte glaubwürdiger sein, als ein Vorher-Nachher-Vergleich?
Seit 26 Jahren beschäftigen wir uns mit der betrieblichen Versorgung und Absicherung von Unternehmen. Ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV) weitestgehend bekannt, so gibt es zur betrieblichen Krankenzusatzversicherung (bKV) noch etliche Missverständnisse, wie die nachfolgende Abbildung 1 zeigt.

Wer sich täglich mit der Wirtschaftlichkeit betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen auseinandersetzt, hört diese Vorurteile häufiger. Das interessante hierbei ist jedoch, dass die Gründe gegen eine bKV von Entscheidern genannt werden, die keine bKV anbieten und somit auch die vielfältigen Erfolgswirkungen einer bKV nicht kennen!
Schauen wir uns hingegen die Unternehmen an, die eine bKV ihren Mitarbeitenden anbieten, werden nahezu alle Vorurteile komplett widerlegt, wie die folgende Abbildung 2 zeigt.

„Wer verantwortungsvoll sein Unternehmen und Personal führt, muss die Frage beantworten, was es dem eigenen Unternehmen kostet, keine bKV zu haben!“ (Tim Bütecke, Inhaber und GF der HFH Group,Hamburg).
Zurück zur Kernfrage: wie kann die betriebliche Krankenzusatzversicherung (bKV) im Zuge der Gesundheitsreform zur Win-WinSituation für Unternehmen und Beschäftige werden?
Um dies zu veranschaulichen, haben wir ausgewählte Leistungsänderungen durch die Gesundheitsreform dem Nutzen einer bKV gegenübergestellt. Die Ergebnisse sprechen für sich: Mit einer maßgeschneiderten bKV können die Leistungskürzungen der GKV weitestgehend kompensiert werden.

Vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen rund um die bKV wissen wir, wie eine Investition in das betriebliche Gesundheitsmanagement wirtschaftlich und vor allem nachhaltig wirksam wird. Und die Wirksamkeit geht weit über die Kompensation oben beispielhaft aufgeführter Leistungskürzungen hinaus. Nachfolgende Überschlagskalkulation soll dies verdeutlichen:
Warum sich die bKV immer rechnet!
Für viele Unternehmen sind krankheitsbedingte Fehl-, bzw. Ausfallzeiten nur eine Zahl im HR-Reporting. Doch das ist gefährlich, denn sie haben erhebliche wirtschaftliche Folgewirkungen: Produktivitätsverluste, Mehrbelastung anderer Mitarbeitender, Überstunden, manchmal sogar Auftragsverluste.
Unsere Praxis zeigt: Nur selten werden die Gesamtkosten anfallender Fehltage transparent gemacht und ehrlich bewertet. Dies ist aber notwendig um zu verstehen, dass schon allein die Reduzierung der Krankheitstage um nur wenige Prozentpunkte eine betriebliche Krankenzusatzversicherung komplett amortisiert! Nachfolgendes Beispiel soll dies veranschaulichen:
Eine bKV für 50 Euro* pro Mitarbeitenden und Monat kostet einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden 60.000 Euro pro Jahr. Klingt nach einer hohen Investition - ist es aber nicht, wenn man gegenrechnet:
- Ein Mitarbeiter fällt krankheitsbedingt durchschnittlich 20 Arbeitstage aus. Für ein Unternehmen mit 100 Beschäftigten würden sich bis zu 2000 (!) Fehltage ergeben.
- Ein Krankheitstag eines Beschäftigten im Mittellohnbereich kostet, je nach Branche und Berechnung, zwischen 300 und 600 Euro. (Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). Für das Unternehmen mit 100 Beschäftigten hießen das Ausfallskosten zwischen 600 TEUR und 1,2 MIO. EUR.
- Bei einem Rückgang krankheitsbedingter Fehltage um nur drei Tage pro Beschäftigten (bzw. 300 Fehltage bei 100 Mitarbeitenden), bedeutet dies eine Vermeidung von Ausfallkosten zwischen 90 und 180 TEUR pro Jahr.
- Und in dieser Kalkulation sind Fluktuations- und Rekrutierungskosten, oder die schwer kalkulierbaren Kosten durch eine sinkende Mitarbeitermotivation (siehe oben) noch nicht einmal berücksichtigt.
*Die bKV zählt als Sachbezug. D.h. bis zu 50 EUR pro Monat und Beschäftigten sind steuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 S. 11 EStG.)
Nutzen Sie jetzt die Gesundheitsreform als Gesundheits- und Motivationsbooster!
Das vereinfachte Beispiel verdeutlicht unmissverständlich: Die bKV ist keine Sozialleistung oder irgendein weiterer Kostenfaktor. Die bKV ist eine unverzichtbare Investition in die nachhaltige Gesundheit und Zufriedenheit aller Mitarbeitenden. Und somit maßgeblicher Treiber des zukünftigen Unternehmenserfolgs!
Fast 70 Prozent aller Mitarbeitenden wünschen sich von ihrem Arbeitgeber individuelle Gesundheitsleistungen. Dies ist ein wesentlicher Grund für das deutliche Wachstum des bKV-Marktes. Nutzen Sie die Gesundheitsreform als Gesundheits- und Motivationsbooster für Ihre Mitarbeitenden und setzen Sie sich pro-aktiv mit den Erfolgspotenzialen einer bKV für ihr Unternehmen auseinander. Sehr gerne unterstützen wir Sie auf diesem Weg.
*Als Full-Service Dienstleister rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement und die bKV begleitet FAKTOR MENSCH seine Kunden vom ersten Gespräch bis zur erfolgreichen Umsetzung und Begleitung. Seit nunmehr 26 Jahren – aus Hamburg, für Deutschland. Sprechen Sie uns gerne an.

