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bKV für kleine und mittelständische Unternehmen

Geschrieben von Teelke Gerhard

Marketing

  • Veröffentlicht am
  • 2 Min. Lesezeit
InhaltWarum die betriebliche Krankenversicherung auch für KMUs wichtig ist
bKV für KMUs

Das Wichtigste in Kürze

  • Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können sich mit einer bKV im Wettbewerb um Fachkräfte als attraktive Arbeitgeber positionieren.
  • Die bKV kann günstiger sein als Gehaltserhöhungen, stärkt die Mitarbeiterbindung und kann krankheitsbedingte Ausfälle reduzieren.
  • Typische Bedenken wie hohe Kosten, viel Verwaltungsaufwand oder geringe Nutzung lassen sich mit Budgetmodellen, Dienstleistern und digitalen Lösungen entkräften.
  • Der Einstieg gelingt schrittweise: mit einem Basisschutz oder Budgetmodell, Gruppenverträgen schon ab 5 Mitarbeitenden und späterer Erweiterung.

Erfahren Sie, wie kleine und mittelständische Unternehmen durch die betriebliche Krankenversicherung ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und krankheitsbedingte Ausfälle reduzieren können.

Warum die betriebliche Krankenversicherung auch für KMUs wichtig ist

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) besonders wichtig, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) kann hierbei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Sie stärkt nicht nur die Bindung der Mitarbeitenden ans Unternehmen, sondern verbessert auch deren Lebensqualität und Gesundheitsversorgung.

Gerade KMUs stehen vor der Herausforderung, mit größeren Unternehmen um Talente zu konkurrieren. Mit der Einführung einer bKV setzen sie ein starkes Zeichen für Gesundheit und Wohlbefinden, was von potenziellen und bestehenden Mitarbeitenden gleichermaßen geschätzt wird.

Die Vorteile der bKV für KMUs

  1. Stärkung der Position im Wettbewerb um Talente: Eine bKV kann ein ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber sein.
  2. Kostengünstiger als individuelle Gehaltserhöhungen: Statt Gehaltserhöhungen, die auch höhere Sozialabgaben mit sich bringen, bietet eine bKV steuerliche Vorteile gemäß § 3 Nr. 34 EStG.
  3. Reduzierung krankheitsbedingter Ausfälle: Durch bessere medizinische Versorgung und Präventionsmaßnahmen können krankheitsbedingte Ausfallzeiten reduziert werden.
  4. Mitarbeiterbindung in Zeiten hoher Fluktuation: Ein attraktives Gesundheitsangebot fördert die langfristige Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen.

Häufige Missverständnisse und deren Aufklärung

  1. „bKV ist zu teuer für kleine Unternehmen“: Oft wird angenommen, dass die Kosten einer bKV zu hoch sind. Doch flexible Budgetmodelle und konkrete Kostenbeispiele zeigen, dass eine bKV auch für KMUs erschwinglich ist.
  2. „Der administrative Aufwand ist zu hoch“: Mit der Unterstützung von Dienstleistern und digitalen Lösungen lässt sich der Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren.
  3. „Unsere Mitarbeitenden würden das nicht nutzen“: Statistiken und Fallbeispiele belegen, dass die Nutzungsrate einer bKV hoch ist und von den Mitarbeitenden sehr geschätzt wird.

Einfache Implementierungsstrategien für KMUs

  1. Basisschutz mit wenigen Bausteinen: Starten Sie mit einem grundlegenden Schutz, der sich bei Bedarf erweitern lässt.
  2. Das Budgetmodell als flexibler Einstieg: Wählen Sie ein Modell, das Ihrem Budget und den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeitenden entspricht.
  3. Gruppenverträge ab 5 Mitarbeitenden: Bereits kleine Teams können von Gruppenverträgen profitieren.
  4. Schrittweise Erweiterungsmöglichkeiten: Beginnen Sie klein und erweitern Sie das Angebot schrittweise.

Erfolgsgeschichten und praktische Beispiele

Ein kleines Beispiel aus der Praxis zeigt, wie eine bKV erfolgreich implementiert werden kann. Ein Handwerksbetrieb mit weniger als 20 Mitarbeitenden hat eine bKV eingeführt und berichtet von positiven Effekten auf die Mitarbeiterzufriedenheit und einer Reduzierung der krankheitsbedingten Ausfälle. Die Mitarbeitenden schätzen besonders die schnelle und unkomplizierte medizinische Versorgung sowie die zusätzlichen gesundheitlichen Leistungen, die sie privat nicht erhalten könnten. Diese Erfolgsgeschichte zeigt, dass eine bKV auch für kleine Unternehmen realisierbar und lohnend ist.

Geschrieben von

Teelke Gerhard

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  • Was kostet eine bKV pro Mitarbeiter?

    bKV-Tarife liegen typischerweise zwischen 10 und 50 Euro monatlich pro Mitarbeitendem. Tarife unter 50 Euro bleiben steuerfrei (Sachbezugsgrenze), höhere Tarife können pauschal mit 30 Prozent versteuert werden. Premium-Tarife mit erweiterten Bausteinen kosten 60 bis 100 Euro pro Monat.

  • Fluktuationskosten-Rechner

    Das Wichtigste in Kürze Die Kosten eines Austritts werden als Vielfaches des Jahresgehalts modelliert — einstellbar zwischen 0,25 und 2,0, voreingestellt 0,75. Darin stecken Recruiting, Einarbeitung, der Produktivitätsverlust bis zur vollen Leistungsfähigkeit der Nachbesetzung sowie Administration. Der Faktor ist eine Annahme, kein erhobener Wert — er hängt stark von Position, Branche und Nachbesetzungsdauer ab. Die Einsparung zeigt, was das Erreichen einer niedrigeren Zielquote rechnerisch bedeuten würde. Ob und wodurch sie erreicht wird, sagt der Rechner nicht.

  • bKV-Steuerrechner

    Das Wichtigste in Kürze Bis 50 Euro im Monat bleibt der bKV-Beitrag steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn er zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Die Freigrenze gilt für alle Sachbezüge eines Monats zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig — nicht nur der übersteigende Teil. Oberhalb der Grenze kommen die Pauschalierung nach § 37b EStG mit 30 Prozent, die Pauschalierung nach § 40 EStG mit genehmigtem Durchschnittssteuersatz oder die individuelle Besteuerung in Betracht. Der Rechner stellt die Arbeitgeberkosten der bKV denen einer Gehaltserhöhung gegenüber, die beim Mitarbeitenden denselben Netto-Wert liefert. Wählen Sie ein Budget oder einen konkreten Tarif aus unserem Portfolio und vergleichen Sie direkt mit einer Gehaltserhöhung bei gleichem Arbeitgeberaufwand.

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