Die Veränderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind deutlich zu spüren. Sind große Konzerne dank Arbeitsplatzsicherheit und guter Karrierechancen noch attraktiv, drohen auch ihnen Produktionsausfälle, vielleicht sogar der Konkurs. Um konkurrenzfähig zu bleiben, rücken Benefits wie die betriebliche Krankenversicherung (bKV) immer stärker in den Fokus der Unternehmen.
Die Matthäi Bauunternehmen GmbH hat dies erkannt und wollte als gesunder Arbeitgeber ausgezeichnet, noch mehr für seine über 3000 Mitarbeiter:innen tun. Mit Katip Tavan, Kfm.-Leiter und Supplier Relationship Manager der Matthäi Gruppe, sprachen wir darüber, wie die Einführung einer passgenauen bKV in Zusammenarbeit mit Faktor Mensch zum Erfolg wurde.
FM: Herr Tavan, welches Ziel haben Sie mit der Integration einer bKV im Unternehmen verfolgt?
KT: Bei Matthäi steht die Gesundheit immer an erster Stelle. Darum ist es uns wichtig, dass alle Menschen, die bei uns arbeiten, einfachen Zugriff auf gesundheitliche Zusatzleistungen haben, die vom Arbeitgeber finanziert werden. Niemand soll auf besondere Leistungen verzichten müssen, nur weil dies privat nicht mehr finanzierbar ist. Wir werden hier also unserer Verantwortung als sozialer und attraktiver Arbeitgeber gerecht.
FM: Sicherlich hatten Sie einige Herausforderungen zu bewältigen. Wie haben Sie den Integrationsprozess der bKV in Ihrem Unternehmen gestaltet?
KT: FAKTOR MENSCH hat uns rund um die bKV beratend zur Seite gestanden. Wir haben gemeinsam das passende Paket für unsere konzernweite Belegschaft gefunden und eingeführt. Dabei haben wir sämtliche Kommunikationskanäle genutzt, um unsere Beschäftigten über die Zusatzleistungen aufzuklären. So wurde unsere Belegschaft zum Beispiel über die Lohn- und Gehaltsabrechnungen informiert, da wir hierüber wirklich alle Beschäftigten erreichen. Zusätzlich haben wir Videokonferenzen genutzt und auch über unser Intranet für die bKV geworben. Darüber hinaus sind wir ständig an unseren Standorten persönlich vor Ort, um uns auszutauschen.
FM: Kann man nach Ihrer Einschätzung davon ausgehen, dass die Einführung der Krankenversicherung inklusive eines Gesundheitsbudgets das Gesundheitsbewusstsein in Ihrem Unternehmen beeinflusst hat?
KT: Ja, wir nehmen deutlich wahr, dass sich viele Menschen bei Matthäi intensiv mit dem Thema Gesundheit beschäftigen. Insbesondere werden Vorsorgeuntersuchungen und Kontrollen bei Fachärzt:innen verstärkt angenommen, auch wenn gerade keine akuten Beschwerden vorliegen. Die Frühe rkennung spielt eine wichtige Rolle.
FM: Es geht in jedem Unternehmen um Wirtschaftlichkeit. Welchen Stellenwert messen Sie der Nutzungsanalyse der bKV-Leistungen bei?
KT: Wir stellen fest, dass die Nutzung der Angebote stetig steigt, insbesondere durch gezielte Maßnahmen, die wir ergreifen. Zum Beispiel informieren wir immer wieder bei Betriebsversammlungen über die Vorzüge der bKV. Ein Feedback, das wir häufig von unseren Beschäftigten erhalten: Facharzttermine sind deutlich schneller möglich als zuvor.
FM: Wie ist der Erfolg einer bKV-Integration in Bezug auf das Employer Branding messbar?
KT: Wir wenden verschiedene Methoden an, um Zahlen zu analysieren und dann konkret auf die einzelnen Bereiche einzugehen. Für unseren Status als Arbeitgeber ist die bKV sehr vorteilhaft. Unsere Beschäftigten wissen es sehr zu schätzen, dass uns ihre Gesundheit am Herzen liegt. Und auch für das Recruiting neuer Fachkräfte sind diese Zusatzleistungen ein wichtiges Argument. Unter dem Schlagwort „Matthäi Gesundheitsplan“ bündeln wir alle Maßnahmen rund um das Thema Gesundheit.
FM: Die betriebliche Krankenversicherung ist also ein Modell, das Matthäi langfristig in sein betriebliches Gesundheitsmanagement integriert?
KT: Das betriebliche Gesundheitsmanagement umfasst ein breites Spektrum an Potenzialen. Wir setzen uns kontinuierlich damit auseinander, wie wir es erweitern und verbessern können. Wir denken, da sind wir noch lange nicht am Ende.
Möchten Sie auch von den guten Erfahrungen der Matthäi Gruppe profitieren und Ihre Mitarbeitenden durch relevante Benefits an Ihr Unternehmen binden? Gerne stellen wir Ihnen mögliche Lösungen im unverbindlichen Erstgespräch vor – wir freuen uns auf Ihre Perspektiven!

