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Branchen in der bKV

bKV für die Industrie – Gesundheitsschutz für Ihr wertvollstes Kapital

Physische Belastung auffangen, Krankenstand senken, Mitarbeiterzufriedenheit steigern.

Zahlen und Fakten

Die Branche Industrie & Produktion in Zahlen

Krankenstand im verarbeitenden Gewerbe – einer der höchsten Werte aller Branchen.
7,3 %
Krankenstand im verarbeitenden Gewerbe – einer der höchsten Werte aller Branchen.
Durchschnitt aller Branchen: 6,5 %
Quelle: AOK Fehlzeiten-Report 2025 (WIdO), Daten 2024
der Fehltage im verarbeitenden Gewerbe gehen auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurück.
23 %
der Fehltage im verarbeitenden Gewerbe gehen auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurück.
Durchschnitt aller Branchen: 20 %
Quelle: AOK Fehlzeiten-Report 2025 (WIdO), Daten 2024
der Erwerbstätigen in der Metallerzeugung und -bearbeitung arbeiten nachts.
31,1 %
der Erwerbstätigen in der Metallerzeugung und -bearbeitung arbeiten nachts.
Alle Erwerbstätigen: 9,3 %
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Mikrozensus 2024

Herausforderungen

Warum Industrieunternehmen eine bKV brauchen

  • Hoher Krankenstand in der Produktion

    Stehen, Heben, monotone Bewegungen: Körperlich belastende Tätigkeiten führen zu überdurchschnittlich vielen Fehltagen. Jede fehlende Schicht bremst Linie und Liefertermine.

  • Schicht- und Nachtarbeit

    Wechselschichten belasten Schlaf und Gesundheit – und machen es schwer, Arzttermine und Vorsorge wahrzunehmen.

  • Erfahrene Facharbeiter gehen in Rente

    Mit jedem Ruhestand geht Erfahrungswissen verloren, und Nachwuchs ist schwer zu finden. Umso wichtiger ist es, die Belegschaft gesund zu halten und zu binden.

  • Ein Benefit für alle

    Kantinenzuschuss oder Obstkorb erreichen nicht jede Schicht. Leistungen müssen für Produktion, Logistik und Verwaltung gleichermaßen funktionieren.

Leistungen

So hilft die bKV Industrieunternehmen

Die bKV ergänzt Arbeitsschutz und betriebliches Gesundheitsmanagement um Leistungen, die jede und jeder einzelne selbst nutzen kann – schichtunabhängig und ohne Gesundheitsprüfung.

  • Für Sie als Arbeitgeber

    • Weniger Ausfälle durch schnellere Facharzttermine und Prävention
    • Ein Benefit, der in allen Schichten und Standorten gleich ankommt
    • Transparent und fair – gut mit dem Betriebsrat abzustimmen
    • Bis 50 € im Monat je Mitarbeitendem steuer- und sozialabgabenfrei
    • Stärkeres Argument im Recruiting, gerade in ländlichen Regionen
  • Für Ihre Mitarbeitenden

    • Gesundheitsbudget für Physiotherapie, Osteopathie und Heilpraktiker
    • Zuschüsse zu Zahnersatz, Zahnbehandlung und Brillen
    • Facharzttermin-Service, z. B. für Orthopädie
    • Einreichen per App, auch nach der Nachtschicht
    • Familienangehörige können mitversichert werden

Ablauf

In 5 Schritten zur bKV für Industrieunternehmen

  1. Schritt 1

    Kostenloses Erstgespräch

    In 15 Minuten klären wir Standorte, Schichtmodelle, Mitarbeitendengruppen und Budget.

  2. Schritt 2

    Analyse und Konzept

    Wir legen Ziele und Zielgruppen fest, binden den Betriebsrat früh ein und rechnen die Wirtschaftlichkeit, auch gegen Ihre Fehlzeitenkosten.

  3. Schritt 3

    Versichererneutraler Tarifvergleich

    Wir vergleichen die Tarife der Versicherer unabhängig und empfehlen den, der zu Ihrer Belegschaft passt.

  4. Schritt 4

    Einführung und Aktivierung

    Wir informieren alle Schichten – auf Betriebsversammlungen, am Schichtwechsel oder digital – und aktivieren alle in der FAKTOR MENSCH App.

  5. Schritt 5

    Betreuung und Reporting

    Wir betreuen laufend, pflegen Ein- und Austritte, auf Wunsch per HR-Anbindung, und berichten regelmäßig zur Nutzung.

FAQ

Häufige Fragen zur bKV für Industrieunternehmen

Muss der Betriebsrat der Einführung einer bKV zustimmen?

Ob Sie eine bKV finanzieren und in welcher Höhe, entscheiden Sie als Arbeitgeber. Bei der Frage, wie die Leistung verteilt wird, hat der Betriebsrat in der Regel mitzureden. Wir empfehlen, ihn früh einzubinden und die Regeln in einer Betriebsvereinbarung oder Versorgungsordnung festzuhalten.

Können verschiedene Mitarbeitendengruppen unterschiedlich versichert werden?

Ja, wenn die Abgrenzung sachlich begründet ist, etwa nach Betriebszugehörigkeit oder Funktion. Viele Industrieunternehmen entscheiden sich bewusst für einen einheitlichen Schutz für alle – das kommt in Produktion und Verwaltung gleichermaßen gut an.

Ist die bKV für Arbeitgeber und Mitarbeitende steuerfrei?

Zahlt der Arbeitgeber die Beiträge direkt an den Versicherer, gilt die bKV als Sachbezug. Bis zur Freigrenze von 50 Euro im Monat je Mitarbeitendem ist sie steuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Die 50 Euro gelten für alle Sachbezüge eines Monats zusammen, also etwa auch für Gutscheine oder Tankkarten.

Liegt der Beitrag darüber, kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal übernehmen. Die Beiträge sind in jedem Fall als Betriebsausgabe absetzbar.

Brauchen Mitarbeitende mit Vorerkrankungen eine Gesundheitsprüfung?

In der Regel nein. In arbeitgeberfinanzierten Gruppenverträgen verzichten die meisten Versicherer auf die Gesundheitsprüfung, wenn alle Mitarbeitenden einer definierten Gruppe aufgenommen werden. Auch bestehende Beschwerden sind dann mitversichert, je nach Tarif mit Staffeln in den ersten Jahren, etwa beim Zahnersatz.

Wie aufwendig ist die Verwaltung bei mehreren Standorten?

Gering. Ein- und Austritte laufen über die FAKTOR MENSCH Plattform oder eine Anbindung an Ihr HR-System, und Ihre Mitarbeitenden reichen Rechnungen direkt beim Versicherer ein. Die Lohnabrechnung ist davon nicht berührt.

Noch Fragen?

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