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bKV-Tarif-Finder

Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Tarife setzen eine Mindestanzahl an Beschäftigten voraus — üblich sind drei, fünf oder zehn, einzelne Tarife gelten ab einer Person.
  • Verbreitet sind Jahresbudgets von 300 bis 1.500 Euro je Mitarbeitendem; der Monatsbeitrag steigt entsprechend.
  • Bei Tarifen mit Beitragsbefreiung entfällt der Beitrag für länger arbeitsunfähige Mitarbeitende, während der Schutz bestehen bleibt.
  • Die Auswahl ist eine Vorfilterung, keine Empfehlung und keine Beratung.

Vier Fragen, dann sehen Sie die Tarife aus unserem Portfolio, die zu Ihren Kriterien passen.

Wie der Tarif-Finder arbeitet

Der Finder filtert unser Portfolio nach vier Kriterien: Mitarbeiterzahl, Budget, Leistungsschwerpunkt und Beitragsbefreiung. Anschließend sortiert er nach Beitrag. Angezeigt werden nur aktuell abschließbare Tarife.

Mindestanzahl an Mitarbeitenden

Die Mindestanzahl ist das häufigste Ausschlusskriterium. Üblich sind drei, fünf oder zehn Beschäftigte; einzelne Tarife gelten bereits ab einer Person. Der Finder blendet Tarife aus, deren Mindestanzahl über Ihrer Belegschaft liegt — und sagt Ihnen, wie viele das waren.

Das Budget

Das Jahresbudget bestimmt, bis zu welcher Höhe Rechnungen im Jahr erstattet werden. Verbreitet sind 300 bis 1.500 Euro je Mitarbeitendem. Wer die Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro im Monat nicht überschreiten will, landet rechnerisch bei bis zu 600 Euro Beitrag im Jahr — das Budget kann je nach Tarifkalkulation darüber liegen.

Beitragsbefreiung

Bei Tarifen mit Beitragsbefreiung entfällt der Beitrag für Mitarbeitende, die längere Zeit arbeitsunfähig sind, während der Versicherungsschutz bestehen bleibt. Der Beitrag liegt dafür etwas höher als bei der Variante ohne.

Was die Liste nicht ist

Die Auswahl filtert unser Portfolio nach den von Ihnen gesetzten Kriterien und sortiert nach Beitrag. Sie ist keine Empfehlung und keine Beratung: welcher Tarif fachlich passt, hängt von Ihrer Belegschaft, dem Leistungsumfang im Detail und der vertraglichen Ausgestaltung ab.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Mitarbeitenden lohnt sich eine betriebliche Krankenversicherung?

Viele Tarife setzen eine Mindestanzahl voraus — üblich sind drei, fünf oder zehn Beschäftigte, einzelne Tarife gelten ab einer Person. Der Tarif-Finder blendet Tarife aus, deren Mindestanzahl über Ihrer Belegschaft liegt.

Was ist eine Beitragsbefreiung in der bKV?

Bei Tarifen mit Beitragsbefreiung entfällt der Beitrag für Mitarbeitende, die längere Zeit arbeitsunfähig sind, während der Versicherungsschutz bestehen bleibt. Der Beitrag liegt dafür etwas höher als bei der Variante ohne.

Welches Budget ist in der bKV üblich?

Verbreitet sind Jahresbudgets von 300 bis 1.500 Euro je Mitarbeitendem. Das Budget bestimmt, bis zu welcher Höhe Rechnungen im Jahr erstattet werden; der Monatsbeitrag steigt entsprechend.

Beispiel

Ein Betrieb mit 40 Mitarbeitenden sucht einen Tarif mit 600 Euro Jahresbudget und Schwerpunkt Zahn.

  • Mindestanzahl: Tarife ab 50 Beschäftigten fallen raus, Tarife ab 3, 5 oder 10 bleiben.
  • Budget: Tarife mit 300 Euro Jahresbudget fallen unter die Vorgabe, Tarife mit 600 Euro und mehr bleiben in der Liste.
  • Schwerpunkt Zahn: sortiert nach Erstattungssatz für Zahnersatz und Zahnreinigung.
  • Beitragsbefreiung: optional — sie verkleinert die Auswahl und erhöht den Beitrag leicht.

Das Ergebnis ist eine nach Beitrag sortierte Liste. Sie ersetzt keine Beratung: welcher Tarif fachlich passt, entscheidet sich am Leistungsumfang im Detail.

Datengrundlage

Angezeigt werden Tarife aus dem von FAKTOR MENSCH gepflegten Portfolio, abgerufen über die öffentliche Tarif-Schnittstelle. Maßgeblich sind Beiträge, Budgets, Mindestanzahlen und Leistungsangaben in der Fassung, die die Versicherer uns zur Verfügung stellen.

Tarife, deren Angaben zu einem Filterkriterium fehlen, werden bei diesem Filter nicht ausgeschlossen. Der Finder weist aus, wie viele Tarife davon betroffen sind.

Verwandte Begriffe aus dem bKV Wiki

Budgettarif

Tarifform der bKV, bei der den Mitarbeitenden ein festes Jahresbudget zur freien Verwendung für Gesundheitsleistungen zur Verfügung steht.

Bausteintarif

Beim Bausteintarif wählt der Arbeitgeber einzelne Leistungsbereiche wie Zahn, Sehhilfe oder Vorsorge gezielt aus, statt ein frei verwendbares Budget zu gewähren. Das erlaubt präzisere Steuerung, ist für Mitarbeitende aber weniger flexibel — verbreitet ist heute die Mischform aus Grundbudget und Modulen.

Gesundheitsbudget

Der jährlich zur Verfügung stehende Betrag, den Mitarbeitende innerhalb eines Budgettarifs für Gesundheitsleistungen abrufen können.

Mindestkopfzahl

Die Mindestkopfzahl ist die Anzahl an versicherten Personen, die ein Versicherer für einen bKV-Kollektivvertrag voraussetzt — teils als absolute Zahl, teils als Quote der Belegschaft. Die Anforderungen unterscheiden sich im Markt erheblich und grenzen die möglichen Anbieter früh ein.

Beitragsbefreiung

Die Beitragsbefreiung ist eine Tarifoption, bei der die Beitragszahlung in bestimmten Situationen ausgesetzt wird — etwa bei längerer Arbeitsunfähigkeit, Elternzeit, Freistellung oder Familienpflegezeit. Der Versicherungsschutz bleibt dabei bestehen.

Erstattungssatz

Der Erstattungssatz gibt an, welchen prozentualen Anteil einer Rechnung der Tarif übernimmt — bei Zahnersatz und Sehhilfen häufig 70, 75, 90 oder 100 Prozent. Er wirkt zusätzlich zu Budget und Sublimits und wird beim Tarifvergleich am häufigsten übersehen.

Weitere Fragen aus dem bKV FAQ

Was kostet eine bKV pro Mitarbeiter?

bKV-Tarife liegen typischerweise zwischen 10 und 50 Euro monatlich pro Mitarbeitendem. Tarife unter 50 Euro bleiben steuerfrei (Sachbezugsgrenze), höhere Tarife können pauschal mit 30 Prozent versteuert werden. Premium-Tarife mit erweiterten Bausteinen kosten 60 bis 100 Euro pro Monat.

Welche bKV-Anbieter gibt es in Deutschland?

Die wichtigsten bKV-Anbieter in Deutschland sind Allianz, HanseMerkur, Nürnberger, Hallesche, Signal Iduna, Gothaer, VKB, Münchener Verein, ottonova, Württembergische und LKH. Jeder hat unterschiedliche Tarifschwerpunkte — Allianz und HanseMerkur sind die größten Allrounder, Hallesche und Nürnberger spezialisieren sich auf flexible Budgettarife mit alternativen Heilmethoden.

Lohnt sich eine bKV für kleine Unternehmen?

Ja. bKV ist bereits ab 3 Mitarbeitenden möglich und gerade für kleine Unternehmen ein wirksamer Recruiting-Vorteil. Die steuerliche Effizienz (bis zu rund Faktor 2 gegenüber einer Gehaltserhöhung), der minimale Verwaltungsaufwand und die nachweisbare Bindungswirkung machen sie auch für KMU attraktiv.

Müssen Mitarbeitende eine Gesundheitsprüfung absolvieren?

Nein, in den meisten modernen bKV-Gruppenverträgen entfällt die Gesundheitsprüfung vollständig. Auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen werden ohne Prüfung aufgenommen. Voraussetzung ist die Mindestteilnehmerquote des Versicherers und die Arbeitgeberfinanzierung. In wenigen Fällen — sehr kleinen Gruppen, nachträglichen Beitritten oder Familienangehörigen außerhalb des Öffnungsfensters — kann eine vereinfachte Prüfung gelten.

Können Familienangehörige in der bKV mitversichert werden?

Ja, die meisten bKV-Tarife bieten eine Familienversicherung, die Ehe- oder Lebenspartner und Kinder einschließt. Innerhalb des Öffnungsfensters (typisch 3 bis 12 Monate nach Vertragsbeginn) ist die Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung möglich. Die Prämien für Familienangehörige werden je nach Modell vom Arbeitgeber, Mitarbeitenden oder geteilt finanziert.
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