Kollektivvertrag
Rahmenvertrag zwischen Arbeitgeber und Versicherer, über den die Mitarbeitenden zu Gruppenkonditionen versichert werden.
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Die betriebliche Pflegeversicherung ist das naheliegendste Ergänzungsprodukt zur bKV: gleiche Konstruktion über einen Kollektivvertrag, gleiche steuerliche Systematik, anderes Risiko. Sie schließt eine Versorgungslücke, die die gesetzliche Pflegeversicherung bewusst offenlässt.
Die gesetzliche Pflegeversicherung ist als Teilkaskoabsicherung angelegt — sie übernimmt einen Anteil der Pflegekosten, nicht die Gesamtkosten. Was darüber hinausgeht, tragen Betroffene und deren Angehörige selbst.
Das trifft zwei Gruppen im Betrieb: die Mitarbeitenden selbst, deren Absicherung im Alter unvollständig bleibt, und diejenigen, die aktuell Angehörige pflegen und dafür häufig Arbeitszeit reduzieren.
Anders als die bKV wirkt sie nicht im Alltag, sondern in einem Fall, den niemand plant. Daraus folgt ein Kommunikationsproblem: Der Nutzen ist abstrakt und liegt weit in der Zukunft.
Praktisch heißt das, dass eine bPV allein selten die Wirkung einer bKV erreicht — als Ergänzung zu einer bereits eingeführten und genutzten bKV aber gut anschlussfähig ist. Der Zugang zur Belegschaft ist dann bereits etabliert.
Der letzte Punkt wird regelmäßig übersehen. Zwei sinnvolle Leistungen können gemeinsam die Freigrenze sprengen und dadurch beide steuerpflichtig werden.
Die betriebliche Pflegeversicherung ist inhaltlich schlüssig und kommunikativ anspruchsvoll. Sie eignet sich vor allem als zweiter Schritt nach einer eingeführten bKV — und sie gehört steuerlich gemeinsam mit dieser gerechnet, nicht daneben.
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Rahmenvertrag zwischen Arbeitgeber und Versicherer, über den die Mitarbeitenden zu Gruppenkonditionen versichert werden.
Monatliche Grenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, bis zu der Sachbezüge steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben. Freigrenze, kein Freibetrag.
Portabilität bezeichnet die Möglichkeit, den bKV-Schutz beim Ausscheiden aus dem Unternehmen, etwa bei einem Arbeitgeberwechsel oder beim Renteneintritt, privat fortzuführen — häufig ohne erneute Gesundheitsprüfung, aber zu Einzelvertragskonditionen. Das Recht ist meist an eine Frist nach dem Ausscheiden gebunden.
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