Ist die betriebliche Krankenversicherung steuerfrei?
Zahlt der Arbeitgeber die Beiträge direkt an den Versicherer, gilt die bKV als Sachbezug und ist bis 50 Euro im Monat je Mitarbeitendem steuer- und sozialversicherungsfrei.
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bKV FAQ
Ja. Die 50 Euro gelten für die Summe aller Sachbezüge eines Monats, nicht für die bKV allein.
Ja. Die 50 Euro gelten für die Summe aller Sachbezüge eines Mitarbeitenden in einem Monat, nicht für jede Leistung einzeln. Tankgutscheine, Sachbezugskarten, Warengutscheine und ein nicht eigenständig steuerbefreites Jobticket zählen mit der bKV zusammen.
Ein Beispiel: bKV mit 40 Euro Monatsbeitrag plus Sachbezugskarte mit 50 Euro ergibt 90 Euro. Die Grenze ist überschritten, und zwar für beide Leistungen — steuer- und sozialversicherungspflichtig werden die gesamten 90 Euro. Die Bestandsaufnahme der laufenden Benefits gehört deshalb vor die Tarifentscheidung.
Wie sich mehrere Benefits sinnvoll zuordnen lassen, erklärt der Wiki-Beitrag 50-Euro-Freigrenze. Was oberhalb der Grenze gilt, zeigt die Seite bKV versteuern.
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Zahlt der Arbeitgeber die Beiträge direkt an den Versicherer, gilt die bKV als Sachbezug und ist bis 50 Euro im Monat je Mitarbeitendem steuer- und sozialversicherungsfrei.
Dann ist der gesamte Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig, nicht nur der übersteigende Teil. Es handelt sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag.
Monatliche Grenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG, bis zu der Sachbezüge steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben. Freigrenze, kein Freibetrag.
Wirtschaftlicher Vorteil, den Mitarbeitende zusätzlich zum Gehalt erhalten und der steuerlich zu bewerten ist.
Das Wichtigste in Kürze Bis 50 Euro im Monat bleibt der bKV-Beitrag steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn er zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG). Die Freigrenze gilt für alle Sachbezüge eines Monats zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig — nicht nur der übersteigende Teil. Oberhalb der Grenze kommen die Pauschalierung nach § 37b EStG mit 30 Prozent, die Pauschalierung nach § 40 EStG mit genehmigtem Durchschnittssteuersatz oder die individuelle Besteuerung in Betracht. Der Rechner stellt die Arbeitgeberkosten der bKV denen einer Gehaltserhöhung gegenüber, die beim Mitarbeitenden denselben Netto-Wert liefert. Wählen Sie ein Budget oder einen konkreten Tarif aus unserem Portfolio und vergleichen Sie direkt mit einer Gehaltserhöhung bei gleichem Arbeitgeberaufwand.
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