Ich weiß gar nicht, was FAKTOR MENSCH eigentlich macht.
Ein Satz, den wir zuletzt häufiger gehört haben. Höchste Zeit, das zu ändern. Wir sind FAKTOR MENSCH – und wir stehen für eine neue Art, Gesundheit im Unternehmen zu denken.
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Geschrieben von Teelke Gerhard
Marketing

Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz gewinnt an Bedeutung. Erfahren Sie, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden durch präventive Maßnahmen und betriebliche Krankenversicherungen unterstützen können.
Psychische Erkrankungen sind mittlerweile eine der Hauptursachen für Fehlzeiten. Studien zeigen, dass Stress, Angststörungen und Depressionen zu längeren Ausfällen führen als körperliche Krankheiten. Das verursacht nicht nur hohe Kosten für Unternehmen, sondern belastet auch das Arbeitsklima.
Mitarbeitende, die unter psychischen Belastungen leiden, fühlen sich oft isoliert, weniger leistungsfähig und sind anfälliger für Burnout. Unternehmen, die frühzeitig handeln, schaffen ein besseres Arbeitsumfeld und sichern langfristig ihren Erfolg.
Burnout entwickelt sich oft schleichend. Anfänglich sind die Betroffenen noch hochmotiviert, arbeiten über ihre Grenzen hinaus. Doch mit der Zeit schwindet die Energie, und es kommt zu emotionaler Erschöpfung.
Arbeitgeber sollten auf Warnsignale achten – wie Müdigkeit, Zynismus gegenüber Kollegen oder Kunden und abnehmende Leistung. Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie müssen in der Lage sein, diese Signale zu erkennen und frühzeitig Unterstützung anzubieten. Regelmäßige Gespräche und eine offene Kommunikation helfen, Burnout vorzubeugen.
Die bKV kann ein starkes Instrument sein, um die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern. Viele bKV-Modelle bieten mittlerweile präventive und unterstützende Maßnahmen an – von psychologischer Beratung über Stressmanagement-Kurse bis hin zu digitalen Tools zur Stressbewältigung.
Auch der Zugang zu Online-Therapien oder Videosprechstunden mit Psychotherapeuten wird häufig ermöglicht. Diese digitalen Angebote sind besonders in der heutigen Arbeitswelt wertvoll, da sie Mitarbeitenden ermöglichen, frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ohne lange Wartezeiten für einen Termin beim Therapeuten.
Unternehmen können verschiedene präventive Maßnahmen ergreifen, um ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen. Dazu gehören regelmäßige Gesundheitschecks, Workshops zu Themen wie Stressbewältigung und Resilienz sowie die Förderung körperlicher Aktivität am Arbeitsplatz.
Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, können ebenfalls dazu beitragen, den Stresspegel der Mitarbeitenden zu senken und ihre Work-Life-Balance zu verbessern.
Eine Kultur der Offenheit und Unterstützung ist entscheidend, um die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern. Führungskräfte sollten eine offene Kommunikation fördern und sich regelmäßig Zeit nehmen, um mit ihren Mitarbeitenden über ihre Sorgen und Bedürfnisse zu sprechen.
Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeitende zum Thema mentale Gesundheit können ebenfalls dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen und ein unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
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Ein Satz, den wir zuletzt häufiger gehört haben. Höchste Zeit, das zu ändern. Wir sind FAKTOR MENSCH – und wir stehen für eine neue Art, Gesundheit im Unternehmen zu denken.
Klassische BGM-Maßnahmen wie Fitnessstudio-Zuschüsse oder Ernährungsberatung greifen zu kurz, da sie weder bei akuten Erkrankungen helfen noch die eigentlichen Risikogruppen erreichen. Die betriebliche Krankenzusatzversicherung (bKV) schließt diese Lücken, indem sie allen Mitarbeitenden Zugang zu privatärztlichen Leistungen ermöglicht und nachweislich Fehlzeiten um 20–25 % reduziert. Damit wird die bKV zum wirtschaftlichen und strategischen Fundament eines modernen BGM – und zahlt sich bereits ab 0,5 Fehltagen weniger pro Mitarbeiter und Jahr aus.
Viele Benefits klingen gut – auf dem Papier. Doch in der Praxis bleibt ihre Wirkung oft aus. Anders die betriebliche Krankenversicherung – vorausgesetzt, sie wird strategisch eingesetzt.
Die Wartezeit ist der Zeitraum nach Vertragsbeginn, in dem noch keine Leistungen erstattet werden. In modernen bKV-Budgettarifen entfällt sie meist vollständig — Mitarbeitende können das Budget ab dem ersten Versicherungstag nutzen.
Krankheitsbedingt ausgefallene Arbeitstage. In Kosten übersetzt über die fortlaufenden Personalkosten je Arbeitstag; als Ausfallquote das Verhältnis von Fehltagen zu Arbeitstagen.
bKV-Tarife liegen typischerweise zwischen 10 und 50 Euro monatlich pro Mitarbeitendem. Tarife unter 50 Euro bleiben steuerfrei (Sachbezugsgrenze), höhere Tarife können pauschal mit 30 Prozent versteuert werden. Premium-Tarife mit erweiterten Bausteinen kosten 60 bis 100 Euro pro Monat.
Nein, in den meisten modernen bKV-Gruppenverträgen entfällt die Gesundheitsprüfung vollständig. Auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen werden ohne Prüfung aufgenommen. Voraussetzung ist die Mindestteilnehmerquote des Versicherers und die Arbeitgeberfinanzierung. In wenigen Fällen — sehr kleinen Gruppen, nachträglichen Beitritten oder Familienangehörigen außerhalb des Öffnungsfensters — kann eine vereinfachte Prüfung gelten.
Ja, die meisten bKV-Tarife bieten eine Familienversicherung, die Ehe- oder Lebenspartner und Kinder einschließt. Innerhalb des Öffnungsfensters (typisch 3 bis 12 Monate nach Vertragsbeginn) ist die Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung möglich. Die Prämien für Familienangehörige werden je nach Modell vom Arbeitgeber, Mitarbeitenden oder geteilt finanziert.
Das Wichtigste in Kürze Ein Fehltag wird als fortlaufende Personalkosten angesetzt: Jahresgehalt zuzüglich Arbeitgeber-Lohnnebenkosten, geteilt durch die Arbeitstage im Jahr. Bei 48.000 Euro Jahresgehalt, 20 Prozent Lohnnebenkosten und 220 Arbeitstagen sind das rund 262 Euro je Fehltag. Die Ausfallquote setzt die Fehltage ins Verhältnis zu den Arbeitstagen — bei 15 Fehltagen und 220 Arbeitstagen rund 6,8 Prozent. Folgekosten wie Vertretung, Überstunden oder Produktivitätsverluste im Team sind nicht enthalten. Die tatsächliche Belastung liegt eher höher. Krankheitsbedingte Ausfälle kosten weiter — das Gehalt läuft, die Arbeit bleibt liegen.
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